Gera

Haupt- und Residenzstadt | Fürstentum Reuss jüngere Linie

Gera, gelegen an der Weißen Elster im ostthüringischen Hügelland, ist heute die Metropole im Osten Thüringens und drittgrößte Stadt des Freistaates.

 

Historisch war Gera zur Blütezeit der Stoff- und Tuchindustrie eine der reichsten Städte in Deutschland. Die ehem. Landeshauptstadt des Fürstentums Reuß jüngere Linie diente im 19. Jahrhundert zudem als Verkehrsknotenpunkt: am Hauptbahnhof trafen zahlreiche Bahnstrecken zusammen. Das Fürstentum Reuß war 1848 durch die Vereinigung der drei reußischen Teilherrschaften der jüngeren Linie Schleiz, Lobenstein-Ebersdorf und Gera entstanden.

 

Die Stadt wurde im Zweiten Weltkrieg durch Luftangriffe teilweise, insbesondere im Innenstadtbereich zerstört. So ist das heutige Zentrum vom Charme des Wiederaufbaus der 50er Jahre und Stadtplanung der Nachwendezeit geprägt. All das kann nicht über die Bedeutung von Gera als Industriestadt hinwegtäuschen. Und blickt man hinter die Kulissen, lässt sich die vergessenen Orte der Stadt zeigen, kann man sich nun in Gera verlieben.

 

Stichpunkte/ Personen:

  • Schloß Osterstein
  • Otto Dix
  • Untermhäuser Kirche
  • Van-de-Velde-Villa Schulenburg
  • Höhler - Höhlerfest